Mein Tipp für einen perfekten Familienurlaub auf Kos: Kipriotis Village

von Alexandra N. | mehr Artikel von | 13. August 2015 | Familien | Keine Kommentare

Unser diesjähriger Familien-Pauschalurlaub (Mama, Papa, 6-jähriger Sohn) führte uns nach Kos in das Kipriotis Village.

Abflug in Wien war schon um 5.40 Uhr, das heißt um 2.30 Abfahrt von zuhause. Für viele Familien wäre dies ein Gräuel, wir haben aber in den letzten Jahren festgestellt, dass diese frühe Flugzeit auch viele Vorteile hat:

  • Unser Sohn hat entweder im Flugzeug geschlafen oder nachmittags im Schatten am Pool
  • Man ist früh im Hotel und hat noch den ganzen Tag vor sich, gegebenenfalls kann man ja zusammen mit dem Kind etwas schlafen…
  • Unser Sohn findet es sehr aufregend nachts zum Flughafen zu fahren und es kam gleich Urlaubsstimmung auf.

Nach kurzer Wartezeit im Transferbus waren wir um 10.00 Uhr im Hotel und durften, auch wenn wir noch gar nicht richtig eingecheckt hatten, bereits zum Frühstück.

Man sollte sich über folgendes bewusst sein, wenn man das Kipriotis Village bucht:
Die Anlage ist sehr groß und man muss mit einem gewissen Lärmpegel rechnen. Das Publikum ist international. Während wir dort waren, waren sehr viele Engländer dort, außerdem Holländer, Polen, wenig deutschsprachige Gäste. Das Hotel ist sauber, aber wenn ca. 1.000 Leute im Speisesaal sind, kann es durchaus vorkommen, dass Essen am Boden liegt. Das Personal ist aber sehr bemüht, diese Reste zu beseitigen. Auch ist das Essverhalten einiger Gäste anderer Nationalitäten, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Dafür kann aber das Hotel nichts und wir haben versucht, das auszublenden und umso „schöner“ zu essen.

Das Hotel hat drei Restaurants: Ein Hauptrestaurant, in dem es doch recht laut zugeht. Weiters kann man sich am Tag vorher für das italienische oder griechische Restaurant anmelden, wobei wir nie Probleme hatten einen Platz zu bekommen.
In diesen Restaurants ist es wesentlich ruhiger. Uns persönlich hat das griechische Restaurant und die dortige Essensauswahl sehr gut gefallen.

Zu Mittag gibt es ein Buffet am Hauptpool, wobei es leider oft sehr voll war. Die Essensqualität selber ist wirklich gut.

Das Hotel hat drei Pools, von denen einer geschlossen war, als wir dort waren. Am Animationspool mit dem Piratenschiff ist es wirklich sehr trubelig und die Engländer haben es verstanden dort zu feiern. Wir haben den großen Olympic Pool vorgezogen. Dort gab es keine Musik und Animation und man konnte seine Ruhe genießen.

An jedem der Pools sind Lifeguards, welche aufpassen, dass sich alle korrekt benehmen und auch recht streng sind. Gerade als Reisende mit kleinem Kind, das noch nicht schwimmen kann, habe ich das als sehr beruhigend empfunden.

Unser Sohn war jeden Tag ca. zwei Stunden am Vormittag und zwei Stunden am Nachmittag in der Neckermann-Kinderbetreuung. Leider ist die Kinderclub-Anlage kurz vor unserer Anreise aufgegraben worden, sodass diese nur sehr eingeschränkt nutzbar war. Trotzdem haben sich der Engländer Jason und die Bulgarin Mariya (welche sehr gut deutsch sprachen) bemüht, dass Beste aus dieser Situation zu machen, was ihnen auch gelungen ist. Das Programm reichte von Basteln, Malen, Schatzsuche in der Anlage über Minigolf spielen, Wasserschlachten im Kinderpool bis hin zum XBOX spielen.

Kinderbetreuung im Kipriotis Village

Das Hotel liegt direkt am Kiesstrand, welches den Vorteil hat, dass das Wasser sehr klar ist. Im Hotel selbst ist eine Tauchschule. Mein Mann war zwei Mal Tauchen, was sich als sehr unkompliziert rausgestellt hat. Man hat sich um 10.00 Uhr getroffen, ist direkt vom Strand ins Wasser und um 12.30 war er schon wieder da. Es ist sicherlich nicht mit Tauchrevieren z. B. auf den Malediven zu vergleichen, aber um ein oder zwei Mal Tauchen zu gehen, lohnt es sich auf alle Fälle. Wer dort Tauchen lernen möchte, ist sicher gut aufgehoben. Die Tauchlehrer machten alle einen netten, geduldigen, kompetenten Eindruck.

Kiesstrand beim Kipriotis Village

Sehr lustig fanden mein Sohn und ich auch die Knabberfische.

Knabberfische im Kipriotis Village

Empfehlenswert ist auch das Beautycenter. Gerade an einem regnerischen Tag kann man sich dort für relativ wenig Geld verwöhnen lassen.

Abends gab es an sechs Tagen in der Woche ein Animationsprogramm mit vorheriger Kinderdisco. Teilweise von den Animateuren selber oder von z.B. regionalen Musikern. Diese Shows waren kurzweilig und nett anzuschauen.

Wir haben in der Zeit nur einen Ausflug gemacht und sind mit dem Bus, welcher direkt vor dem Hotel abfährt, nach Kos-Stadt gefahren. Hier sollte man sich unbedingt die diversen Ausgrabungen anschauen und seine Mitbringsel in der kleinen Markthalle kaufen.

Markthalle in Psalidi

Wir hatten für diesen Urlaub folgende Erwartungen:

– Kiesstrand (damit mein Mann beim Schnorcheln Fische beobachten kann)
– Eine gute Kinderbetreuung
– Gutes regionales Essen
– Ruhe (mein Ruheindikator ist, wie viele Bücher schaffe ich? In diesem Urlaub waren es 4 in 10 Tagen)
– Ein Ruhepool
– Tauchmöglichkeit

All diese Erwartungen wurden erfüllt, sodass es für uns alle drei ein wirklich schöner Urlaub war.

Alexandra N.

Alexandra N. [Mitarbeiter]

Alexandra N.
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