Hotel Alpin Juwel: Aktivurlaub in Hinterglemm

von Katharina B. | mehr Artikel von | 31. März 2015 | Berge & Natur, Skiurlaub, Sport & Wellness, Wellness | Keine Kommentare

Für das mittlerweile zur Tradition gewordene März-Schifahren haben wir uns diesmal ein besonders schönes Hotel ausgesucht: das Hotel Alpin Juwel in Hinterglemm. Das Hotel ist erst vor kurzem mit gutem Geschmack und Intelligenz umgebaut und erweitert worden und nützt die gesamte Hanglage des Grundstücks aus. Es gibt zwei Zimmerkategorien: die hellen und geräumigen Kristallzimmer und die schicken Rubinzimmer.

Blick auf die Sonnenterasse und die Balkone der Kristallzimmer

Blick auf die Sonnenterasse und die Balkone der Kristallzimmer

Die Lage des Hotels hat uns gleich überzeugt: nur etwa 50 Meter von der Flutlichtpiste und damit dem Einstieg in den Skicircus entfernt.

Blick vom Hotel Alpin Juwel auf die beleuchtete Piste

Blick vom Hotel Alpin Juwel auf die beleuchtete Piste

Serviceorientierung – jeder Gast ist entspannt und zufrieden

Was uns aber am Hotel Alpin Juwel restlos begeistert hat, sind Service und die vielen Kleinigkeiten, die den Urlaub zum perfekten und entspannten Erlebnis machen. Stellplatz für das Auto – kein Problem, die dreistöckige, im Neubau integrierte Garage bietet für alle Fahrzeuge ausreichend Platz. Die Keycard für das Zimmer sperrt nicht nur die richtige Etage im Lift, sondern auch den eigenen Spind im Schistall – die an den integrierten Heizstangen positionierten Schischuhe sind am nächsten Morgen warm und trocken. Kinderbetreuung gibt es übrigens von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr, inklusive Essen in der Gruppe, was den Eltern (und auch den anderen Restaurantgästen) eine unbeschwerte Mahlzeit ermöglicht.

„An apple a day“ gibt es bei der Rezeption. Jeder Gast erhält übrigens eine Haube (wie die über der Tür angebrachten) als Geschenk.

„An apple a day“ gibt es bei der Rezeption. Jeder Gast erhält übrigens eine Haube (wie die über der Tür angebrachten) als Geschenk.

Die Wasserflasche im Zimmer (Granderwasser) und die tägliche Portion Frischobst gehören zum Service ebenso dazu wie Bademäntel und –tücher für den großzügigen Wellnessbereich des Hotels. Entspannung pur nach einem Schitag in der Sauna, dem Dampfbad, dem Indoor- oder Outdoorpool oder bei einer Massage.

Der auf 29 Grad beheizte Outdoorpool

Der auf 29 Grad beheizte Outdoorpool

Verpflegung im Hotel Alpin Juwel

Kulinarisch wird man rundum – und auch rund um die Uhr – verwöhnt: zur Begrüßung gibt es erst mal ein Glas Prosecco, danach gerne weiter in das hoteleigene Restaurant.

Das rustikale und gleichzeitig moderne Ambiente des Restaurants überzeugt ebenso wie die Köstlichkeiten am Teller

Das rustikale und gleichzeitig moderne Ambiente des Restaurants überzeugt ebenso wie die Köstlichkeiten am Teller

Die Verpflegung – auch in der Halbpensionsvariante – erfolgt auf gehobenem Haubenniveau. Wir haben die Speisekarte durchprobiert und waren wirklich restlos begeistert (und enttäuscht, dass wir dann nach vier Abendessen wieder abreisen mussten…). Die Weinkarte bietet eine profunde Auswahl an heimischen und internationalen Weinen, da ist alles dabei, was das Herz bzw. der Gaumen begehrt.

Nicht nur abends lohnt ein Besuch im Restaurant, das Frühstücksbuffet lässt keine Köstlichkeiten vermissen. Hier findet man von Birchermüsli bis hin zu Sekt einfach alles, auch die Zeiten sind urlaubsgemäß entspannt gewählt: ab 7:30 Uhr, netterweise auch mit Langschläfervariante. Nach dem Schifahren gibt es übrigens am selben Ort auch noch eine Jause.

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang

Für März war erstaunlich viel auf den Pisten los, was sicherlich zum großen Teil dem strahlenden Sonnenschein geschuldet war. Die Pisten selbst sind perfekt präpariert, trotz hoher Temperaturen blieb der Untergrund fest und griffig. Fast das gesamte Schigebiet ist mit Sesselliften oder Kabinenbahnen erschlossen, selbst bei der großen Runde gibt es nur einen „obligatorischen“ Schlepplift. Was ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, beim „Schaukeln“ muss man durch Saalbach gehen, wenn man von einer Piste zum nächsten Lift möchte. Wenn das erste Erstaunen vorbei ist, merkt man, dass das gar nicht so schlecht ist (Muskeln auflockern, beim Bankomat Geld abheben, …). Die Pisten sind anspruchsvoll, aber man hat immer eine leichtere Variante dabei, weshalb das Schigebiet bei allen Könnerstufen beliebt ist. Geheimtipp übrigens die schwarze Piste Nummer 14 (Zwölferkogel-Nordabfahrt) – hier sind definitiv weniger Leute unterwegs als am Schattberg, die Herausforderung ist aber genauso hoch.

Die Schischule Hinterglemm bietet übrigens auch Privatkurse an, dann steht der – wie ich betonen darf äußerst geduldige – Trainer für maximal 2 Personen exklusiv zur Verfügung. Abseits von alpinem Schilauf werden auch andere Attraktionen geboten: Langlauf, Schneeschuhwandern, Schlittenfahrten, Rodeln auf der beleuchteten Rodelbahn…

Aprés-Ski gibt es auch, zum Beispiel im „Goaßstall“ am unteren Ende der Rodelbahn bzw. Reiterkogelbahn. Hinterglemm hat sich aber der Entspannung (ah, da ist sie wieder, die Entspannung) verschrieben: ab etwa 21 Uhr gibt es keine Außenbeschallung mehr und damit ungestörte Nachtruhe.

Blick zum „Goaßstall“ und Nachtrodelbahn

Blick zum „Goaßstall“ und Nachtrodelbahn

Fazit: Wer ein paar Tage Erholung in den Bergen genießen möchte (nicht nur im Winter) – egal ob allein, zu zweit, als Familie oder als Gruppe – verbringt den nächsten Schi- oder Sommerurlaub im Hotel Alpin Juwel in Hinterglemm. Eine perfekte Kombination aus Aktivurlaub und Entspannung.

Katharina B.

Katharina B. [Mitarbeiter]

Katharina B.
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