Die Amalfiküste entdecken

Der Urlaub naht, die Freunde haben Zeit, die Ferne ruft. Also ab ins Auto und los! Wohin? Weg! Das ist ja mal klar. Ans Meer! In die Sonne! Nach Italien! Genauer gesagt an die Amalfiküste. Urlaub wie er sein soll: Relaxen in idyllischen Hotels und Baden in verträumten Buchten, die von steil aufragenden Felsklippen umgeben sind. Flanieren in romantischen Fischerdörfchen, die sich an dem rund 50 Kilometer langen Küstenabschnitt verteilen und La Dolce Vita genießen. Klingt verlockend? Du siehst dich schon in der Sonne liegen? Dann los! Für deinen Urlaub an der Amalfiküste verschlägt es dich in die Region Kampanien im Südwesten Italiens. Genauer gesagt an den Golf von Salerno, an der Südküste der Halbinsel von Sorrent! Wir von Neckermann Reisen zeigen dir, was du auf deinem Trip nicht verpassen darfst.

Hafenidylle in Sorrent,
Da kommt Urlaubsfeeling auf – Hafenidylle in Sorrent.

Amalfiküste hautnah – Erkunde die Küstenstädte

Idyllisch geht es an der Amalfiküste überall zu. Du musst also nur noch entscheiden, welches traumhafte Städtchen es für dich sein soll. Oder du steuerst in deinem Italien-Urlaub einfach eine nach der anderen an. Wenn du nicht mit dem eigenen Auto die gesamte Strecke von Deutschland bis nach Italien zurücklegen willst, dann geht es mit dem Flugzeug erst einmal nach Neapel. Von dort bringt dich ein Mietwagen zur Amalfiküste, wo dein Urlaub beginnt. Rund eineinviertel Stunden brauchst du beispielsweise mit dem Pkw von Neapel bis nach Positano – einem der bekanntesten Orte der Region. Von dort kannst du die Küstenstraße weiterfahren und die kleinen, traumhaften Orte der Region erkunden.

Neapel mit dem Vesuv
Neapel – Möglicher Ausgangspunkt der spannenden Reise.

Unser Tipp: Wenn du auf ein bisschen Ruhe am Urlaubsort Wert legst, solltest du die Frühlings- und Herbstmonate für deine Reise nutzen. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August – perfekte Reisezeit für deinen Badeurlaub.

Positano: Baden im Mittelmeer und Sightseeing

Kleine Gassen, die sich von Cafés, Läden und Boutiquen gesäumt steil nach oben schlängeln: Das ehemalige Fischerdörfchen Positano scheint in die Felsklippen gewachsen zu sein. Fantastische Ausblicke auf das tiefblaue Tyrrhenische Meer sind dir dort garantiert. Und das am besten von einem Balkon eines urigen italienischen Restaurants aus. Antipasti und ein gutes Glas Wein warten schon.

Danach noch Lust auf Kultur? Eine der Sehenswürdigkeiten, die du in dem beliebten Ort an der Amalfiküste gesehen haben solltest: die Kirche Santa Maria Assunta mit ihrer farbenfrohen Kuppel. Danach ist noch genügend Zeit für einen Sprung ins Mittelmeer. Am Kiesstrand lässt du die Seele baumeln und genießt die Zeit. Wenn du nicht sofort zum nächsten Küstenstädtchen aufbrechen willst, suchst du dir ein schönes Hotel vor Ort, ziehst noch ein paar Bahnen im Pool und bestaunst den Sonnenuntergang über dem Meer.

Positano
Blick auf Positano mit der beieindruckenden Kirche Santa Maria Assunta.

Amalfi: Der Name ist Programm

Weiter geht es dann frisch ausgeruht am nächsten Tag über die sich dahin schlängelnde Küstenstraße. Rund 45 Minuten von Positano entfernt erwartet dich Amalfi – Namensgeber deines Urlaubsziels. Was dir gleich ins Auge springt: die steilen Felsenklippen, die den Ort überragen – typisch für die Amalfiküste. Urlaub mit Naturhighlights, die auf der Wegstrecke liegen. So soll es sein! In Amalfi angekommen solltest du den Dom von Amalfi – die Kathedrale Sant’Andrea – besuchen. Durch das Domportal, dessen Fassade mit bunten Mosaiken verziert ist, gelangst du in den Paradieskreuzgang. Innerhalb des überdachten Bogengangs findest du einen kleinen Garten, der mit viel Palmen und viel Grün beeindruckt. Weiter geht es in den dreischiffigen Innenraum der beeindruckenden Kathedrale. Ein „Must-see“.

Kathedrale Sant'Andrea in Amalfi
Die beeindruckende Kathedrale Sant’Andrea in Amalfi.

Salerno: Hafenstadt mit Flair an der Amalfiküste

Der Endpunkt von deiner Tour ist Salerno. Die Hafenstadt ist schon ein wenig größer als deine vorherigen Haltepunkte. Perfekt, um noch einmal ein bisschen Trubel an der Amalfiküste mitzunehmen. Flaniere gemütlich an der Promenade entlang und genieße den Blick auf das Meer. Danach kannst du im Hotel entspannen und die Seele baumeln lassen. Oder doch noch ein wenig die Sehenswürdigkeiten erkunden? Hoch über dem Ort thront die Burg Arechi und lädt zum Sightseeing und zu einem Besuch des angeschlossenen Museums ein.

Salerno
Blick auf das zauberhafte Salerno.

Natürlich muss Salerno nicht der Endpunkt deiner Reise sein. Entlang der Amalfiküste warten noch weitere kleine Küstenstädte wie Ravello, Furore, Praiano und Atrani auf dich. Schau einfach, wo du einen Stopp einlegen willst, und entdecke ganz spontan deinen nächsten italienischen Lieblingsort.

Von Götterpfaden und Zitronenlikör – Naturerlebnisse an der Amalfiküste

Während deines Amalfiküste-Ausflugs kannst du aber nicht nur traumhafte Städtchen entdecken. Die Natur ist in deinem Urlaub ein Highlight für sich. Und du musst dich noch nicht mal zwischen Bade- und Aktivurlaub entscheiden. Denn beides ist auf deiner Reise möglich! So verbringen auch Wanderer hier gerne ihren Urlaub. Du powerst dich beispielsweise auf dem Sentiero degli Dei – dem Weg der Götter aus.

Der Wanderweg verläuft vom Bergdorf Bomerano hinunter nach Positano. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind dabei Voraussetzung. Du bist schließlich auf dem Weg der Götter – also ziemlich weit oben. Zusätzlich wird der Pfad an manchen Stellen recht schmal. Das bringt eine Prise Abenteuer in deinen Urlaub. Dein Lohn für all die Anstrengung? Fantastische Ausblicke auf das tiefblaue Meer und die aufragenden steilen Felsklippen entlang der Küste. Das Highlight dabei: der Blick auf die Insel Capri.

Du willst die Natur erkunden, aber schwindelerregende Wanderwege sind nicht so dein Ding? Kein Problem. Es geht auch eine Spur gemächlicher. Erkunde die idyllischen Bergdörfer und lass dich einfach von der Natur ringsherum verzaubern. Kehre in urige Tavernen ein und lass dir den Limoncello – den berühmten Zitronenlikör – schmecken. Die Früchte, die für die Herstellung verwendet werden, wachsen rund um die Amalfiküste. Vielleicht kommst du auf einem deiner Spaziergänge ja an einem der vielen Zitronengärten in der Region vorbei.

Die besten Strände an der Amalfiküste

Die Amalfiküste bietet aber noch mehr. Ein Italien-Urlaub wäre kein Italien-Urlaub ohne Strandbesuch! Das versteht sich von selbst. Sonne tanken und Baden gehört schließlich einfach dazu. Wenn du mit Kiesstrand kein Problem hast, dann spricht auch nichts gegen einen Strandurlaub. Wir geben dir Tipps, wo die schönsten Strände warten.

Bei Positano begeistert dich der Strand Fornillo. Vom Ort geht es mehrere Treppenstufen runter zu den Liegen am Kiesstrand. Um den Hunger zwischendurch zu stillen, kehre in eines der Restaurants ein. Es soll doch Sandstrand sein? Okay! Dann ab nach Maiori. Der Badeort punktet mit einem langen Strand, der das Herz von Badeurlaubern höher schlagen lässt. Auch der Nachbarort Minori glänzt mit einem langen Strandabschnitt. Familien mit Kindern finden hier ihr Badeglück.

Minori
Gemütlicher Badestrand in Minori.

Und auch abseits von den bekannten Badeplätzen, locken kleine Buchten zum Sprung ins Meer. Urlaub wie er sein soll! Und das Beste: Er wartet schon auf dich!

Magazin Redaktion

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Reiseberichte und Urlaubsinspiration aus aller Welt von Mitarbeitern, Partnern und Gastautoren.